Ein Totentanzfresko

Die Fresko - oder Frischmalerei (it.: a fresco, affresco „ins Frische“) ist eine Form der Wandmalerei, bei der die zuvor in Wasser eingesumpften Pigmente auf den frischen Kalkputz aufgetragen werden. Beim Carbonatisierungsprozess des Kalkes werden die Pigmente stabil in den Putz eingebunden.

 

Etwas zu wissen ist eine Sache, etwas auch zu realisieren etwas ganz anderes.

Also machte sich die meine Gruppe der  6E auf, dieses malerische Verfahren auszuprobieren. Professionelle Hilfe fanden wir beim bekannten Restaurator

Werner Campidell aus Feistritz/Drau.

Der Reihe nach.

 

Der Totentanz (französisch: Danse macabre) ist die seit dem 14. Jahrhundert aufgekommene Darstellung der Gewalt des Todes über das Menschenleben.

Der Begriff “Totentanz” umschreibt also ein, oft von Versen begleitetes, ursprünglich mittelalterliches Bildmotiv.

In einem Reigentanz treten abwechselnd Lebende und Tote auf.

Menschen unterschiedlichsten Standes oder Alters werden vom Tod aus dem Leben geführt.

Unser Totentanz ist, ebenso wie der Metnitzer Totentanz, hierarchisch aufgebaut, aber durch mehrere neue Stände wie z.B.Star, Sportler/in, Politiker/in, Mediziner/in, Beamter/Beamtin, Präsident/in aktualisiert worden.

Andere Stände wie z.B. Papst, Priester, Bauer, Mutter, Kind oder Bettler sind aus dem Metnitzer Programm abgeleitet worden.

Die Fresken dieses berühmten Karners bilden daher den Ausgangspunkt für diese Auseinandersetzung (Bild 1 und 2). Nach den grafischen Vorarbeiten erfolgte die Anlieferung der erforderlichen Werkstoffe (Bild 5 bis 8). Es war gar nicht einfach, den Putz auf die vorbereiteten Tafeln anzuwerfen (Bild 11 bis 17). Die eigentliche Malarbeit erwies sich als überaus angenehm. Die gewissenhafte Vorbereitung zahlte sich in dieser Phase aus. Mit kalkechten Pigmenten übertrugen wir unsere Kartons auf die frische aber nicht ausgetrocknete "Mauer" (Bild 16 bis 20).

 

Insgesamt eine überwältigende Erfahrung.

Unvorstellbar die Leistungen der alten Meister hoch oben in den Kirchengewölben.

 

Verwendete Materialien:

Tillyplatte 27mm

Staussgitter, U-Hacken

Röfix 695

Sumpfkalk

Rundkornsand, Fugensand

Kalkechte Pigmente

 

Für die Finanzierung unseres Vorhabens bedanken wir uns bei:

Kärntner Landesregierung

Elternverein des BRG-Viktring

Kulturkontakt Austria

HTL Klagenfurt Lastenstraße

Naturwissenschaftlicher Verein für Kärnten

 

und besonders bei Werner Campidell für die technische und mentale Betreuung.

 


"Aspekte der menschlichen Figur"- eine Bronzeplastik

 so der Titel dieser Arbeiten, die von der 8e im Unterrichtsjahr 2010/11 gestaltet wurden.

Für die Herstellung einer Bronzeplastik brauchte es kompetente Partner, die wir-

wie so oft-in der HTL Lastenstraße/Klagenfurt gefunden haben.

Unsere Schülerinnen und Schüler wurden von den Burschinnen und Burschen aus der HTL tatkräftig unterstützt.

Ganz besonderer Dank gebührt den Herrn Fanz Juvan, Karl Sumasguttner und Gerhard Rendl.

Mein Kollege Petar Waldegg und ich sind stolz auf dieses Vorhaben.

Hier der Film zum Projekt:


Vernetzung

28. Mai 2010 - 1b & 7e BRG Viktring
Architektur vernetzt im Rahmen der Architekturtage 2010. Ein Projekt der FH Kärnten

in Kooperation mit ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN
Projektleitung am BRG Viktring: Horst Kothgasser

Das Hauptstiegenhaus am BRG Viktring bot für eine Vernetzung die ideale Umgebung.

Innerhalb einer Doppelstunde entstand zur allgemeinen Verwunderung eine phantastische

Umgestaltung. 


One Minute for Europe

Ein Plastilintrickfilm der 7e BRG-Viktring im Rahmen des Wettbewerbs "Projekt Europa 2006".

Österreich hatte in dieser Zeit den Ratsvorsitz innerhalb der Europäischen Union.

Der Film soll zum Ausdruck bringen, dass scheinbar Unmögliches durch kreatives Verhalten

überwunden werden kann.

Belohnt wurden die Bemühungen der 7e mit dem ersten Platz des europäischen Schülerwettbewerbs unter mehr als 50 eingereichten Projekten.

Der Film wurde zu verschiedenen Anlässen im österreichischen Parlament gezeigt.

Von der Idee zum Projekt  (Text vom  März 2006)

 

Inspiriert durch die neue Disziplin „One Minute for Europe“ im Rahmen des europäischen Schülerwettbewerbs, gingen wir ab Mitte Jänner auf Ideensuche für ein brauchbares Drehbuch. Nach einem mühsamen Start hat sich mit der Zeit eine von allen getragene Linie abgezeichnet (Planungsphasen sind ja im allgemein bei

Jugendlichen nicht sehr beliebt).

Eine gewisse Begeisterung für das Logo der österreichischen Ratspräsidentschaft, kam unserer Suche durchaus entgegen. Langsam entwickelte sich um dieses Logo eine Geschichte, die allerdings vom Anfang an unterschiedlich diskutiert wurde.

Vor allem wollten wir ganz dicht am Begriff „Partnership“ bleiben.

 

Wesentlichste Herausforderung - neben der Erstellung der eigentlichen Handlung – war natürlich der erhebliche organisatorische Aufwand. Die reine Modellierarbeit dauerte knapp zwei Wochen. In dieser Zeit wurden 1704 Einstellungen fotografiert d.h. ebenso viele minimale Veränderungen an unseren „Schauspielern“ vorgenommen.

 

Der eigentliche Film entstand parallel zur Modellierarbeit.

So konnte die Arbeit des Vortages immer kontrolliert werden, und mögliche Veränderungen oder Wiederholungen sofort in Angriff genommen werden.

Die eigentliche Arbeit mit Plastilin gestaltete sich im Gegensatz zur Planung als ungemein spannend.

 

Unser Film wird am 6. April 2006 seine Uraufführung erleben. Geplant ist ein kleines Fest für den Animationsfilm, in dessen Mittelpunkt natürlich unser Film stehen wird. Eingeladen sind Eltern, Mitschüler und Kollegium.

 

 

An dieser Stelle möchte ich meiner Gruppe für ihre Ausdauer und ihrer Freude an der gemeinsamen Arbeit herzlich danken, weil für mich als Lehrer diese Einstellung der wahre Lohn der Bemühungen ist. Insgesamt ein Projekt mit dem wir sehr zufrieden sein können.

 

Horst Kothgasser