Foto der Woche

 

KW 29/2021

 

Dieselbe Stabtomatenpflanze wie vor zwei Wochen, nur diesmal einige Etagen tiefer.

Aber was ist da in aller Stille geschehen? Beinahe überraschend färbte sich eine Grüne rot ein.

Was in der Realpolitik nur schwer vorstellbar ist, gelingt im Garten sehr häufig und ist immer Grund zur Freude.

Ist doch die Farbe Rot ein Zeichen für Reife und in weiterer Folge für Genuss.

 

Die Frage ist klar: Warum färben sich Tomaten rot?

Wochenlang, ja mitunter über mehrere Monate sind die Tomaten grün, weil sie den Farbstoff Chlorophyll enthalten.

Als Chlorophyll wird eine Gruppe natürlicher Farbstoffe bezeichnet, die von Organismen gebildet werden, um die Photosynthese

betreiben zu können.

Während der Reife wird das Chlorophyll langsam ab- und Farbstoffe aufgebaut, bzw. werden sichtbar.

Für die rote Färbung der reifen Tomaten ist Lykopin, ein Carotinoid, verantwortlich.

Diesen Farbstoff gibt es in hohen Konzentrationen nur auf Tomaten und Hagebutten.

 

Aber warum überhaupt diese Färberei?

Dadurch werden Tiere angelockt, die dann in weiterer Folge für die Verbreitung der Samen sorgen…

 

Ich kann mich einer reifen Tomate nicht entziehen.

 

 

Hier kannst du mehr darüber lesen.

Sony RX100 MKII 28mm | 1/100 Sek | f/4,5| ISO 100 |

 


Galerie der bisherigen Wochenfotos 2021

Fotos aus den Jahren 2017, 2018, 2019 und 2020 finden Sie oben rechts

 

 

KW28/2021

Auf der frühen Fahrt ins Revier zum Fliegenfischen musste ich bei der Überquerung der Gleisanlage in Launsdorf jäh bremsen.

Ins Gegenlicht hinein eröffnete sich diese bemerkenswerte Lichtgrafik. In so einem Fall gilt stehenbleiben, ein paar Meter zurückeilen und in aller Ruhe das Motiv mitnehmen.

Wenig ärgert mich mehr als ein vergebenes Motiv, eine versäumte Gelegenheit.

 

Unglaublich schön die Lichtstimmung im ersten Morgenlicht, die nach der Bildbearbeitung und nach der Reduktion auf SW noch grafischer wirkt.

 

 

 

 

 

Sony RX10 MKI ca. 150mm | 1/250 Sek | f/5| ISO 100 |

 

 

 

 

 


KW27/2021

Gab es im Vorjahr situationsbedingt mehr Interesse an der Gartlerei so entwickelte sich diese Tätigkeit heuer zu richtiger Arbeit. Neben einigen Gemüseklassikern, verschiedenen Paprika- und Chilisorten pflegen wir auch mehrere Tomatenstauden.

 

Im Bild die Spitzenztriebe einer Stabtomate. Wunderschön, wie die feinen Blatthaare (genannt: Trichome) im Gegenlicht aufleuchtet. Und nicht minder schön, wie die Pflanze im Format steht und wie sich der Hintergrund in weicher Unschärfe auflöst.

 

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII     85mm   |   1/200 Sek   |   f/10|   ISO 250

 

 

 

 

 

 

 


KW26/2021

Am Mittwoch gab eine Kollegin eine bemerkenswerte Installation im Marienhof.

Präsentiert wurden über 60 filigrane, aus Zweigen und Ästen hergestellte Tischchen mit runden, himmlisch bemalten Platten zur Ablage feiner kulinarischer Köstlichkeiten. Was für ein Genuss für Auge und Mund!

Aber leider ist die Anzahl kulturell interessierter Menschen bei derartigen Aktionen oftmals recht überschaubar.

 

Zahlreich hingegen waren die Ameisen, die einen Tisch, der zu nahe an einem Baumstamm positioniert war, und die darauf befindlichen Süßigkeiten, schlichtweg überrannten und einen Ameisen-Highway installierten.

 

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 49mm | 1/160 Sek | f/5,6 | ISO 250

 

 

 

 


KW25/2021

Unsere Umgebung ist voller Wunder und Überraschungen. Rund um uns passiert so viel, aber wir können und brauchen nicht alles bemerken. Unsere Wahrnehmung wäre vermutlich heillos überfordert, wenn wir alle Vorgänge rund um uns ins Bewusstsein bringen müssten.

Aber mitunter entdecken wir durch Zufall eines dieser verborgenen Wunder.

So geschehen heute am Teich.

 

Das aktuelle FdW zeigt den Schlupf einer Imago (erwachsenes Insekt). Die soeben verlassene Hülle des Subimago-Stadiums hängt noch am oberen Teil des Bildes, darunter die daraus fertige geschlüpfte Imago. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine schöne Vertreterin der Familie der Eintagsfliegen.

 

Die Insekten dieser Gruppe werden von uns Fliegenfischern sehr gerne als Köder verwendet.

Das Binden dieser „Fliegen“ mit feinsten Materialien, ist jedoch nur wenigen möglich.

 

 

Sony RX100 28 mm | 1/320 Sek | f/4 | ISO 200

 

 

 

 


KW24/2021

War es in der Vorwoche die Burgruine Glanegg, so zeige ich diesmal die Burg Hochosterwitz.

 

Bei diesem Bauwerk kann ich von einer hohen Bekanntheit der Anlage ausgehen, trotzdem empfehle ich Ihnen diesen Link zu der sehr gelungenen Website der Burgverwaltung.

 

Besonders interessant in diesem Foto sind die wellenartigen Formen, die das Bild durchziehen. Im Vordergrund und besonders augenfällig, sind es die Holzstapel einer Firma in Lausdorf, im Mittelgrund die Burg und im Hintergrund der Magdalensberg mit der Kirche.

 

 

Ein Besuch lohnt sich hier ebenfalls.

 

 

 

Sony RX100 130mm | 1/800 Sek | f/5 | ISO 200

 

 

 

 


KW23/2021

Noch viel älter als das Gebäude der Vorwoche ist die Burgruine Glanegg.

Urkundlich wurde die drittgrößte Burganlage Kärntens bereits im frühen 12. Jahrhundert erwähnt. Wie andernorts auch, setzte in den letzten Jahrhunderten ein allmählicher Verfall ein, der glücklicherweise in den letzten Jahrzehnten gestoppt werden konnte. Es ist einzig dem Burgverein Glanegg und einigen unterstützenden Firmen zu danken, dass diese prächtige Anlage wieder besucht werden kann und darüber hinaus immer mehr an Strahlkraft gewinnt.

 

Ein Besuch lohnt sich.

 

Alle wichtigen Informationen finden Sie hier.

 

 

 

Sony RX100 28mm | 1/200 Sek | f/4 | ISO 400

 

 

 

 

 


KW22/2021

Nördlich von Feldkirchen, an der B 93, steht dieser völlig heruntergekommene Holzbau direkt neben der Straße. Da kann ich nicht vorbeifahren.

Bauwerke mit derart extremen Verfall finde ich einfach hoch interessant. So ein Motiv ist grafisch und daher auch fotografisch sehr reizvoll.

 

Diesmal erlaubte ich mit eine kleine Spielerei, weil ich den Holzbau nach Schwarz-Weiß bearbeitet, den Durchblick hingegen in Farbe belassen habe.

 

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 26mm | 1/200 Sek | f/5,6 | ISO 800

 

 

 

 

 

 

 


KW21/2021

Normalerweise blühen die Mohnblumen in dem kleinen Garten in der Linsengasse/Ecke Khevenhüllergasse ein bis zwei Wochen früher. Aber jetzt in der 21. Woche des Jahres ist der Garten rot vom Klatschmohn. Wenn Sie mehr über diese interessante Pflanze wissen wollen, dann werden Sie hier fündig.

 

Ist es nicht schön, wie die Blüte rechts von der Sonne durchleuchtet wird, währenddessen sich die anderen nach der Sonne strecken?

Der neutralgraue Betonhintergrund gibt einen feinen Kontrast zum intensiven Komplementärkontrast der Pflanzen.

 

 

Lumix FZ150 600mm | 1/320 Sek | f/5,2 | ISO 100

 

 

 

 

 

 

 


KW20/2021

Der Löwenzahn ist verblüht.

Die Früchte, schlank und tonnenförmig, mit haarigen Flugschirmen ausgestattet, werden durch den Wind vom bald kahl dastehenden Pflanzenkopf gelöst und manchmal kilometerweit davongetragen.

 

Mitunter werden sie als Schirmflieger bezeichnet. Im Volksmund trägt die Pflanze daher auch den Namen Pusteblume. Das Pusten der Löwenzahn-Schirmflieger gehört auch heute noch zu den traditionellen Spielerlebnissen von Kindern.

 

Für unseren Löwenzahnsamen ist erstmals Pause angesagt. Aber es wird nicht lange dauern und die Reise des kleinen Schirmfliegers geht weiter.

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 95mm | 1/80 Sek | f/4 | ISO 400

 

 

 

 

 


KW19/2021

Ein Monet landet auf dem Sperrmüll.

Was für eine Tragik. Aber auch was für ein toller Kontrast.

 

Claude Monet (*1840 in Paris; †1926 in Giverny) ist der bekannteste Maler des Impressionismus.

Im Jahr 1899 malte er das Gemälde "Brücke über den Seerosenteich“ in Giverny, 30bis 40 km nordwestlich von Paris. Dort kaufte er 1883 ein benachbartes Grundstück, lies das Wasser eines kleinen Flusses umleiten und schuf so sein ganz persönliches Inspirationsareal.

Allein in diesem Jahr malte Monet nicht weniger als 18 Ansichten dieser japanisch anmutenden Brücke. Tatsächlich war Monet zu dieser Zeit wie viele andere Künstlerinnen und Künstler von den japanischen Holzschnitten fasziniert.

Wenn Sie seinen wunderbaren virtuell Garten besuchen wollen, dann klicken Sie hier.

 

Ich vermute, das obige Bild entspricht dem Bild aus der National Gallery in London.

Aber höchstwahrscheinlich ist es doch nur eine Kopie…😊

 

Schade.

 

 

 


KW18/2021

Der Löwenzahn steht in voller Blüte.

Diese überaus interessante Pflanze ist es wert, näher betrachtet zu werden.

Zum Beispiel hier.

Obwohl das Motiv eigentlich sehr alltäglich ist, konnte durch den tiefen Standpunkt,

durch die Verwendung starker Unschärfe und durch den Besuch einer Biene doch ein recht brauchbares Foto entstehen.

 

 

Sony RX10 MKI ca. 200mm | 1/1000 Sek | f/7,1 | ISO 400 |

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


KW 17/2021

Leicht zu übersehen in Anbetracht der üppigen Blüherei im Goethepark ist die Installation des Vereis VADA im kleinen Jugendstilpavillon. Im Inneren drängen sich eine Menge Schaufensterpuppen ohne den geringsten Abstand und noch dazu ohne Masken auf engstem Raum. Schaurig und zugleich faszinierend…

Seit über 15 Jahren steht der Verein zur Anregung des dramatischen Appetits für Theater (VADA) für kleines, aber feines Spiel. Wobei Klein hier für die Größe des Theater zu verstehen ist und dieses Spiel bewusst in kleinen Räumen abgehalten wird.

Mehr über diesen bemerkenswerten Verein finden Sie hier.

 

Es ist der besondere Gegensatz, der dieses Foto für mich reizvoll macht. Natürlich sind die Blüten der Zierkirschen schön, aber spannend ist die Installation. Daher scheint mir das Foto schön spannend…

 

Besonderes Augenmerk lege ich wie immer auf eine saubere Belichtung und auf geradlinige Verhältnisse ohne perspektivische Verzerrungen.

 

Sony RX10 MKI | 1/800 Sek | f/5 | ISO 200 |

 

 

 


KW 16/2021

Zu Besuch am Zwanzgerberg.

Der mitunter launenhafte April wird Mitte der Woche seinem Ruf gerecht.

Blitz und Donner, Regen und Sonnenschein innerhalb kurzer Zeit.

Wenge Minuten vor dieser Fotografie hat es sogar leicht gehagelt. Und während sich langsam ein Regenbogen mit zarten Nebenbogen bildet, öffnet sich die graue Wolkenwand und gibt den Blick frei zur nordöstlich gelegenen Saualpe, die im abendlichen Sonnenlicht erstrahlt.

 

Und ich habe im richtigen Moment die Kamera dabei…

 

 

 

 

 

Sony RX10 MKI | 1/320 Sek | f/4 | ISO 100 | -1.00 LW

 

 

 

 

 


KW 15/2021

Inzwischen wurden vier Spiele gespielt…und schlussendlich wurde unser KAC ist Meister!!!

Heute gelang es den Rotjacken den Topf zu schließen und den Titel zum 32. Mal nach Klagenfurt zu holen.

Vor den heutigen Spiel stand es aus Sicht der Klagenfurter 3:1.

Nur ein Sieg fehlte noch. Und den holten wir uns heute in Bozen. Unsere Jungs gewannen gegen die Importtruppe aus Bozen 5:3 und schnappen sich erneut den Titel. Was für ein Tag!!!

 

Herzlichen Glückwunsch dem großartigen Kollektiv aus Klagenfurt.

 

 

 

 

Samsung Galaxy A35 5G – keine Metadaten

 

 

 

 

 

 


KW 14/2021

Heute war es knapp.

Die Auswahl an möglichen Fotos für diese Rubrik war am frühen Abend noch sehr überschaubar.

Aber dann folgte das Spiel des KAC in Bozen und da war gar nichts knapp.

Die „Südtiroler“ Importtruppe wurde vom KAC 6:0 im ersten Finalspiel der Liga an die Wand gespielt.

Was für ein Start ins Finale.

Als Zeichen dieses Erfolgs wurde unser Lindwurm rot beleuchtet. Also bin ich um 22:00 nochmals in die Stadt, um dieses Bild aufzunehmen und einstellen zu können.

 

Alles Gute KAC für die weiteren Spiele.

 

 

 

Sony RX10 MKI | 1/15 Sek | f/2,8 | ISO 1250

 

 

 

 

 

 


KW 13/2021

Ein intensives Gegenlichtfoto der Stiftskirche Viktring.

Der obere Teil des Kirchturmes scheint losgelöst vom Rest des Daches. Dieses Schweben im Licht in Kombination mit dem kontraststarken Schwarz-Weiß lässt sich passend zum österlichen Geschehen lesen.

Neben dem theologischen gibt es noch einen n naturwissenschaftlichen Ansatz:

Licht wird an der Kante gebeugt und erreicht so doch mein Objektiv. Dies ist eine Folge der Wellennatur des Lichtes, Wellen breiten sich nach einem Hindernis immer etwas in den Schattenbereich hinein aus. Derartige Beugungserscheinungen treten nicht allzu selten auf, werden aber meist nicht beachtet.

 

 

Ich wünsche allen einen schönen Ostermontag.

 

 

Sony RX10 MKI | 1/3200 Sek | f/11 | ISO 640

 

 

 

 

 


 KW 12/2021

 „Bokeh“ nennen das Künstlerduo Markus Hanakam und Roswitha Schuller ihre Installation im Klagenfurter Dom. Ein Ort, der in den letzten Jahren immer wieder mit eigensinnigen, überraschenden, einfühlsamen oder staunenswerten Arbeiten interessante Farbpunkte in die Kärntner Kulturlandschaft zu setzen imstande war. Als hätten es die beiden wörtlich genommen, präsentieren sie uns heuer Farbpunkte.

Die angestrebte Assoziation mit dem fotografischen Begriff Bokeh („unscharf, verschwommen“), der für weiche Unschärfe und zarte Auflösung von Formen steht, will sich bei mir partout nicht einstellen.

Die von den Gestaltern angestrebte Wirkung tritt nicht ein. Viel zu sehr drängen sich Assoziationen wie Kindergeburtstag oder Faschingsdekoration auf.

 

Schade, aber in diesem Jahr müssen wir auf vieles verzichten.

 

 

 

Sony RX10 MKI | 1/20 Sek | f/2,8 | ISO 640

 

 

 

 


KW 11/2021

War es vor zwei Wochen eine Anspielung auf den Film „Zimmer mit Aussicht“ so drängt sich in dieser Woche der Hitchcock-Klassiker „Die Vögel“ auf.

Zu sehen sind die Raben auf den beiden Musen, die die Schauseite des Stadttheater Klagenfurt flankierend bekrönen. Vermutlich ist auf der linken Seite Polyhymnia, die Hymnenreiche (Liederreiche) zu sehen. Sie ist als Muse des Gesangs mit der Leier dargestellt.

Rechts höchstwahrscheinlich Thalia, die Festliche oder die Blühende. Sie ist die Muse der Komödie. Ihr Attribut ist die lachende Theatermaske.

Dahinter, ebenfalls mit einem Rabenvogel, der eingerüstete Stadtpfarrturm St. Egid.

 

 

Sony RX10 MKI | 1/1250 Sek | f/8| ISO 640

 

 

 

 

 

 

 

 


KW 10/2021

Es wird vermutlich kaum jemand bemerkt haben, dass ich erst am Dienstag das aktuelle Foto der Woche einstelle. Der Grund liegt darin, dass ich diesmal meinen Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfachs Bildnerischer Erziehung/Fotografie die Wahl zwischen fünf Fotos überlassen habe.

 

Beim ausgewählten Foto wurde die emotionale und grafische Qualität hervorgehoben. Als sehr farbreduziertes Bild kommen die feinen formalen Bezüge zwischen den drei „Hauptdarstellern“ gut zur Wirkung.

 

Aber eigentlich ist das doch irgendwie ein grausliches Bild…

 

Angemerkt sei noch, dass wir seit Wochen Fotos von weggeworfenen Masken sammeln, um demnächst ein Patchworkbild zu diesem Thema gestalten zu können.

 

 

Sony RX100 MKII | 1/640 Sek | f/5| ISO 160

 

 

 

 


KW 09/2021

Der Filmtitel: „Zimmer mit Aussicht“ trifft das Motiv punktgenau.

Zu Besuch in der 8B, um den Antigentest durchzuführen. Dabei ist Lüften angesagt – und plötzlich stehe ich vor einem hinreisenden Motiv.

Ein unsentimentales Frühlingsbild mit Blickrichtung Süden. Ich bin mir bei Bergen sehr unsicher (weil Fliegenfischer und Bogenschütze), aber ich glaube, rechts ist das Ferlacher Horn und links anschließend die Koschuta. Den Berg links werde ich morgen in Erfahrung bringen.

 

Sicher bin ich mir beim Vordergrund – das ist einer der Stiftsteiche Viktring…

 

 

Sony Xperia Z5 | 1/1000 Sek | f/2 | ISO 40

 

 

 

 

 

 

 

 


KW 08/2021

Es ist einfach den Umständen geschuldet, dass sich der fotografische Aktionsradius derzeit als ziemlich eng darstellt. Also geht es darum, der täglichen Umgebung neue Ansichten oder Sichtweisen abzuringen.

Im Fall von Stift Viktring ist diese Übung allerdings eine leichte.

Beinahe jede Ansicht bei jedem Wetter möchte ich für mich als fotogen einstufen. Seit drei Jahrzehnten fotografiere ich in unsere Anlage und werde nicht müde, neue Motive zu finden.

In dieser Woche war ich am frühen Abend im Marienhof, als der Kirchturm in den letzten Sonnenstrahlen herrlich mit dem Himmel und dem Hauptgebäude kontrastierte. In einer mutigen Bildaufteilung wurde dieser schöne Moment festgehalten.

 

 

Sony RX100 Mk2 24mm | 1/800 Sek | f/8 | ISO 400 | -1,3 LW

 

 

 

 

 

 

 


KW07/2021

Kurz vor dem Online Unterricht in der 6E:

Selbstportrait vor leerer Klasse aber mit einem Skelett im Nacken.

 

 

 

Sony Xperia Z5 | 1/32 Sek | f/2 | ISO 64

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 KW06/2021

Neben der gewählten Blende ist die Belichtungszeit das wichtigste Mittel zur Gestaltung eines Fotos.

Sie ist dafür entscheidend, wie bewegte Bildelemente dargestellt werden. Im vorliegenden Beispiel beträgt die verwendete Belichtungszeit 1/5000 Sekunde. Ein beinahe unvorstellbar kurzer Moment.

 

Die aufgescheuchten Tauben schlagen unglaublich schnell mit ihren Flügeln, aber die Kamera kann jedes Detail dieser Bewegungen „einfrieren“.

 

Das ist faszinierend, aber eine längere Verschlusszeit kann mit der richtigen Bewegungsunschärfe die Dynamik des Augenblickes ebenfalls interessant sein. Das muss die Fotografin oder der Fotograf unmittelbar vor der Aufnahme entscheiden.

 

 

Nikon D300 170mm| 1/5000 Sek | f/6,3 | ISO 400

 

 

 

 

 

 


 KW05/2021

Was für eine schöne Sammlung, Ingrid.

Vielleicht ein paar Anmerkungen zum Motiv:

Für Motive arrangierter, unbelebter Gegenstände verwenden wir gemeinhin das Wort Stillleben.

Sicher wurden allerlei Gegenstände zu allen Zeiten gemalt, zurückreichend bis in die Antike.

Denken wir zum Beispiel an die schönen Wandmalereien von Pompeji.

Allerdings tauchte der Begriff Stillleben viel später, erst im Laufe des 17. Jahrhunderts, auf.

Höchstwahrscheinlich war es der holländische Maler Arnold Houbraken, der diesen Begriff um 1650 prägte.

Und es ist die Kunst in den Niederlanden die innerhalb dieser neuen Stilform sehr unterschiedliche Themen wie zum Beispiel das Jagdstück, das Küchenstück oder vor allem das Blumenstillleben hervorbrachte.

Das Wort Stillleben, eine etwas unglückliche deutsche Einbürgerung des niederländischen Begriff stil leven (stil = unbewegt und leven = Dasein), erscheint in der deutschen Sprache aber erst rund 100 Jahre später.

 

Sony Xperia Z5 | 1/125 Sek | f/2 | ISO 40

 

 

 


KW04/2021

Was für ein Treffer!

Wolfgang hat aus einer Entfernung von 22 Meter mit diesem Schuss richtig ins Schwarze getroffen.

Richtigerweise müssten wir ins Gelbe oder noch besser, ins Gold sagen.

Nebenbei bemerkt zählen beide Zonen im Gold 10 Punkte.

Begonnen wird bei Weiß mit einem und zwei Punkten, dann immer weiter so bis zum goldenen 9-er-Ring und zum Schluss die beiden 10-er.

Bei Gleichstand an Punkten als auch an Treffern ins Gold, entscheiden die höhere Zahl der Treffer des inneren 10-er Kreises (X-Kreis oder X-Zone).

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 48mm | 1/25 Sek | f/4,5 | ISO 160

 

 

 

 

 

 

 


 

KW3/2021
Am Vormittag in den City-Arkaden Klagenfurt.
Wo sich normalerweise viele Menschen bewegen, herrscht im Moment unheimliche Ruhe,
weil nur wenige systemrelevante Geschäfte offenhalten dürfen.

 

Ein Foto, dass mir wegen der ausgeprägten Symmetrie gut gefällt.

 

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII   24mm   |   1/160 Sek   |   f/5  |   ISO 1000

 

 

 

 

 

 

 

 


KW02/2021

Frischer Schnee ist immer ein reizvolles Motiv und erlaubt es, vertraute Motive neu zu sehen.

Das ogige Foto lässt sich auf den ersten Blick gar nicht so leicht interpretieren.

Es ist ein Teil des Daches im Marienhof in Stift Viktring, bei dem schon einige Dachlawinen abgerutscht sind.

Die enorme Steilheit dieses Daches kommt dabei interessanterweise kaum zum Ausdruck.

 

Entscheidend für diese Aufnahme war ein starkes grafisches Moment, das in der Reduktion auf

klassisches Schwarz-Weiß noch besser zum Ausdruck kommt.

 

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 95mm | 1/800 Sek | f/4.5 | ISO 400

 

 

 

 

 

 

 


KW01/2021

Gegenlichtfotos besitzen eine große Chance, falsch belichtet zu werden.

 

Was du im Einzelfall unternehmen musst, hängt immer von der Situation, bzw. vom Motiv und den

vorherrschenden Lichtverhältnissen ab. Was ich aber schon sagen kann ist, dass, besonders bei Gegenlicht, die manuelle Belichtungskorrektur meine erste Wahl ist.

Bei sehr vielen Kamera-Modellen befindet sich außen am Gehäuse ein Belichtungskorrektur-Rädchen mit den Zahlen + 1, + 2, + 3.

Es lohnt sich für euch, die Funktion dieses Rädchens genauer unter die Lupe zu nehmen...

 

Ein stimmungsvolles, grafisch sehr interessantes Foto. Damit soll ein gutes Jahr beginnen.

Möge 2021 uns allen Glück und Sonnenschein bringen.

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 95mm | 1/800 Sek | f/4.5 | ISO 400

 

 

 

 

 


KW53/2020

Das Jahr 2020 hat mit einem Portrait von Ferdinand begonnen und so soll es auch enden.

Haben wir Ferdinand im Jänner als Eishockeyspieler gesehen so zeigt er sich diesmal als Bogenschütze.

In voller Konzentration und spürbarer Anspannung visiert er die Zielscheibe an, die er auch verlässlich trifft.

Konzentriert ist auch das Foto. Ferdinand hebt sich sehr schön vom unscharfen Hintergrund ab, der farblich perfekt ins Konzept passt. Der Ausdruck und die Präzision der Abbildung lassen in mir keine Wünsche mehr offen.

 

An dieser Stelle wünsche ich alle Besucherinnen und Besuchern meiner Website alles Gute für 2021.

 

 

Sony Alpha 7 MkIII 80mm | 1/100 Sek | f/4 | ISO 2000

 

 

 

 



 

Für den Inhalt verantwortlich:

Horst Kothgasser| Koschatstraße 12| 9020 Klagenfurt

E-Mail: horst.kothgasser(at)chello.at