Foto der Woche

 

KW 20/2019

 

Am Samstag mit Caroline erstmals zu Besuch bei einem 3D-Parcours.

Der Bogensport ist ja im Moment eine sehr angesagte Freizeitbeschäftigung. Und daher ist es nicht groß verwunderlich,

dass in allen Landesteilen Bogen-Wanderwege mit beschießbaren Kunststofftieren in Lebensgröße entstanden sind.

Das ist ein wenig wie Minigolf: Du bekommt einen Zettel und die benötigten Schüsse werden als Trefferpunkte eingetragen.

Sehr gesellig und durchaus spannend. Im Moment sind mir 12 bekannt, der 13. steht kurz vor der Eröffnung.

An sich bin ich Scheibenschütze, daher auf bestimmte Entfernungen eingeschossen.

Das 3D Schießen empfand ich als perfekte Ergänzung zum doch recht strengen Schießen auf die Scheibe.

Wobei die Unterschiedlichkeit der einzelnen Stationen sehr belebend wirkt. Und dabei meine ich nicht die

unterschiedlichen Tiere, sondern die Entfernungen, verschiedene Hindernisse, den oft schwierigen Stand und

besonders Schüsse nach oben oder unten.

Und du wanderst 2 bis 3 Stunden im Wald. Gerne wieder.

 

 

Sony EX10 50mm |   1/100 Sek  |  f/5   |  ISO 800   |

 


Das Archiv vergangener Wochenbilder

Die Fotos der Woche 2017 und 2018 finden Sie direkt über dem aktuellen Foto der Woche im Menü rechts.

 

 

KW19/2019

Die bildnerische Schwerpunktwoche in Feistritz ob Bleiburg/Bistrica stand für die 4E Klasse vom BRG Viktring ganz im Zeichen von 100 Jahre Bauhaus.

„In Bewegung“ lautete die Überschrift für verschiedene gestalterische Auseinandersetzungen.

Es wurde am Werkhof Bistrica gezeichnet, gemalt, gebaut und geformt von Montag bis Freitag.

Bei bester Verpflegung im perfekten Quartier und einer kreativ-angenehmen Stimmung vergingen die Arbeitstage wie im Flug. Sportliche Bewegung gab es bei Tischtennis, Billard, dem Bogenschießen im nahegelegenen 3D-Parcour und im weitesten Sinn bei den Spielen der Champions-League…

Am Freitag wurden die Eltern eingeladen, ihre jungen Gestalterinnen und Gestalter abzuholen. Der tiefe Sinn lag jedoch in der wunderbaren Präsentation der Ergebnisse dieser Woche als wuchtiger Abschluss einer sehr intensiven Arbeitswoche.

 

Im Vordergrund des Fotos die beweglichen Stabiles-Mobiles in reduzierter Bauhaus oder De Stijl Manier, im Hintergrund Bilder zu den Begriffen „Ruhe-Störung-Bewegung“ als malerische Triptychen. Seismografische Zeichnungen (links) und sportorientierte Drahtfiguren (rechts) erweiterten das Angebot. Insgesamt eine gelungene und sehr nachhaltige Woche.

 

Sony EX10 28mm | 1/320 Sek | f/2,8 | ISO 800 |

 

 


KW18/2019

KAC!!  KAC!!  KAC!!

Endlich war es wieder soweit! Zu Beginn der Woche gab es die KAC Meisterfeier am Neuen Platz.

Diese Feier wurde zum Jubelfest für unseren KAC, weil nicht nur die EBEL-Meisterschaft unserer Profimannschaft gefeiert wurde, sondern weil der KAC auch in allen anderen Klassen, in denen unsere Spielerinnen und Spieler angetreten sind, die jeweilige Meisterschaft gewonnen werden konnte. Namentlich in der U11, U12, U14, U16 und in der U18. Was für ein historischer Vereinserfolg.

 

Im Bild der Woche stemmt der großartige Thomas Koch den Meisterpokal in die Höhe. Koch, der im Februar dieses Jahres sein eintausendstes Ligaspiel in Österreichs höchster Spielklasse bestritten hatte,

ist von den derzeit in unserer Liga aktiven Spielern derjenige mit den meisten Scorer-Punkten.

 

Herzlichen Glückwunsch an Thomas Koch und an die gesamte Eishockeyfamilie vom KAC zu den gewonnenen Meisterschaften.

 

 

Sony EX10 200mm | 1/320 Sek | f/2,8 | ISO 400 |

 

 

 


KW17/2019

Am Samstag Eröffnung der heurigen Ausstellung der Sammlung Liaunig.

Im dreieckigen Zubau gibt es derzeit zum 90. Geburtstag des in Kärnten geborenen Malers Wolfgang Hollegha eine gelungene Sonderausstellung. Einen guten Artikel zu Maler und Werk finden sie hier.

Und weil beim Fotografieren bekanntlich auch Glück eine Rolle spielt, kam ich in den Genuss dieses besonderen Motivs.

Was für eine Übereinstimmung!

Ich sah die Dame zuerst von der Seite, bin dann aber wie der Blitz hinter sie gelaufen um den Dialog zwischen der Malerei und dem Gewand richtig ins Bild setzen zu können. Das bedeutet im Klartext, dass ich das Bild bereits von der Seite fertig erdacht hatte.

 

Für ein gutes Foto musst du beweglich sein. Nur in seltenen Fällen bleibst du entspannt stehen und fotografierst aus Augenhöhe. Darum schätze ich auch mein schwenkbares Display.

Dieses Foto mag ich sehr.

 

Sony RX100 Mk2 28mm  |  1/640 Sek  |  f/2,5  |  ISO 400  |

 

 

 

 


KW16/2019

Eine kleine humorige Szene im Rahmen der Fleischweihe am Ostersamstag im Stiftshof Viktring.

Diese festliche Veranstaltung ist fest in den Jahreskreis eingeschrieben, bedeutet sie doch das

Ende der Fastenzeit. Diese Segnung der Osterspeisen kann sogar bis in das 7. Jahrhundert zurückverfolgt werden und wird volkstümlich als "Fleischweihe" bezeichnet und gehört in vielen Orten Österreichs, Südtirols und Deutschlands zu den bestbesuchten Gottesdiensten im Jahr.

Die zu segnenden Speisen werden in Körben mit weißen, oftmals bestickten Tüchern verhüllt.

Nach dem Segensgebet werden die Körbe mit Weihwasser besprengt und mit dem anschließenden Vaterunser endet die Andacht. Mit den geweihten Speisen soll man angeblich ein Stück „Seligkeit“ zu sich nehmen. Wenn man die schön geschmückten Körbe ansieht, dann kann man sich leicht die Freude auf die traditionelle Osterjause vorstellen.

 

Anmerkung: Meine Frau bat mich kurz vor der Fleischweihe, ihr für einen Moment die Kamera zu geben.

Sie macht wenige Fotos und das Ergebnis seht ihr oben. Es war das beste Foto dabei. Sie hat ein gutes Auge und hat schnell reagiert. Gratuliere.

 

 

Sony RX100 Mk2 100mm | 1/640 Sek | f/4,9 | ISO 400 |

 

 


KW15/2019

In dieser Woche schrieben die Schülerinnen meiner 8. Klasse ihre allerletzte Schularbeit. Aus dem Fach Bildnerische Erziehung steht im zweiten Semester eine vierstündige Klausur am Programm. Thema war eine bildnerische Auseinandersetzung mit einem Songzitat der Gruppe Unheilig:

„Nichts ist für immer,

Und für die Ewigkeit.

(Ich halte dich)

Nichts ist für immer,

nur der Moment zählt ganz allein.“

 

Im Foto der Woche blicken wir einer Schülerin leise über die Schulter. Sehr knapp und konzentriert im Bildausschnitt beobachten wir die malerische Arbeit. Es sei erlaubt zu schreiben, dass die Note im vorliegenden Fall schlussendlich ein Sehr Gut geworden ist.

 

 

Sony RX100 Mk2 50mm | 1/60 Sek | f/5,6 | ISO 1600 |

 

 

 

 


KW14/2019

Das Wörtherseestadion in Klagenfurt, errichtet anlässlich der Fußball Europameisterschaft 2008, ist ein durchaus fotogener Bau. Damals und auch Jahre danach heftig umstritten haben sich die Wogen inzwischen geglättet. Seit der endgültigen Fertigstellung im Jahr 2014 stehen 30.000 Sitzplätze zur Verfügung.

 

Im Bild ist die interessant überhöhte Ostseite des Stadions zu sehen.

 

Am vergangenen Mittwoch gab es über Klagenfurt interessante Wolkenanhäufungen. Und genau über dem Stadion riss für kurze Zeit der dunkle Wolkenhimmel auf und das lichte blau strahlte hindurch. Für diesen kleinen, hellen Moment war ich zur rechten Zeit am rechten Ort.

 

 

Sony RX100 Mk2 100mm | 1/800 Sek | f/5,6 | ISO 400 |

 

 

 

 

 

 


KW13/2019

Am Samstag bin ich in der Früh den Lendkanal entlang gefahren.

Oft habe ich mir gedacht, die steinerne Brücke zu fotografieren. Aber ich habe schon derart viele Fotos von dieser Brücke gesehen, dass meine fotografische Motivation immer wieder vor Ort zusammenbricht.

Diesmal hielt ich stand, kletterte sogar die Böschung runter um diese Ansicht zu bekommen. Der dreieckige Schatten im Kontrast zum Kreismotiv der Brückenöffnung erschien mir richtig spannungsvoll. Und schon während des Fotografierens wusste ich, dass dieses Foto in SW entwickelt wird.

 

Vielleicht noch ein paar Bemerkungen zur Steinernen Brücke.

Errichtet im Jahre 1535 ist sie Möglicherweise sie älteste noch intakte Brücke in Kärnten. Beim Bau des Lendkanals war sie gar nicht vorgesehen, aber ansässige Bauern setzten ihren Bau aber durch, um leichter zu ihren Feldern in Waidmannsdorf kommen zu können. Heute ist die Steinerne Brücke in den Sommermonaten ein allgemein beliebter Treffpunkt auf dem Weg von der Stadt zum See oder zurück.

 

 

Sony RX10   200mm  |  1/200 Sek  |  f/8  |  ISO 320  |

 

 


KW12/2019

Um Gottes Willen, was ist denn hier geschehen?

Eine Fischschlachtung wie in Sizilien? Ausgelaufene Chemie? Oder ist gar die Klagenfurter SPÖ baden gegangen?

Alles falsch. Es handelt sich bei dieser besorgniserregenden Einfärbung der Ostbucht des Wörthersees um die, im wahrsten Sinn des Wortes, immer wieder auftauchenden Rotalgen. Biologisch genauer gesagt handelt es sich dabei um die Burgunderblutalge.

Vielleicht ein lustiges Detail am Rande – diese Rotalge zählt nämlich zu den Blaualgen.

Bleibt zu hoffen, dass diese Algen wieder in den Tiefen des Sees verschwinden, bevor der Badebetrieb so richtig losgeht.

Ein streng horizontal gegliedertes Foto mit dem Pyramidenkogel als Ankerpunkt. Wichtig bei derartigen Motiven ist die waagrechte Ausrichtung der Kamera. Dabei sind die einblendbaren Gitterlinien extrem hilfreich.

 

 

Sony RX10 Mk1 24mm | 1/1600 Sek | f/11 | ISO 400 |

 

 

 

 


KW11/2019

Auf blattlosem Ast

sitzt allein eine Krähe;

herbstlicher Abend.   

Basho

Na ja, herbstlich...

An dieses schöne Haiku von Matsuo Bashô (1644 – 1694) habe ich mich erinnert, als ich diesen Vogel im Marienhof Stift Viktring gesehen habe. Aber was ist eigentlich ein Haiku?

„Das Haiku ist eine spezifisch japanische lyrische Kleinform von genau siebzehn Silben. Nichts Beschreibendes, keine persönliche Empfindung, keine subjektive Seelenregung, wie wir sie aus der Tradition der europäischen Lyrik kennen, hat darin Platz. Selten genug erscheint überhaupt ein Ich in den Versen. Es ist auch kein Platz für ein überflüssiges Wort.“ (Ralph-Rainer Wuthenow)

Ein Haiku hat üblicherweise 5 - 7 - 5 Silben. Abweichungen von diesem Canon sind möglich und bei Übersetzungen aus dem Japanischen oftmals sogar unvermeidlich.

 

Das Foto ist, um es in der alten Dunkelkammersprache zu sagen, extrem hart entwickelt. Und genau dadurch wird dieses gute Motiv zu einem wirklich starken Foto. Zu einem grafisch ungemein interessanten Bild.

Sony RX10 Mk1 200mm | 1/125 Sek | f/2,8 | ISO 640 |

 


KW10/2019

Der Rosenball 2019, traditioneller Balltermin der Maturantinnen und Maturanten des BRG Viktring,

stand diesmal unter dem Motto „Starry Night“.

Passend zu den kreativen Schwerpunkten bildete also das berühmte Gemälde von Vincent van Gogh (Ehrengast, im Bild vorne links) den Ausgangspunkt für diesen Ball. Plakat, Einladungen, Eintrittskarten, Tisch- und Saaldeko, Bühnenbild, Glückshafen, ja sogar die Polonaise wurde darauf abgestimmt und bildeten beinahe ein Gesamtkunstwerk.

Einziger Wehrmutstropfen war die Mitternachtseinlage. Zwar sehr bemüht und viel beklatscht aber letztendlich ohne Bezug zum Motto.

 

Insgesamt ein äußerst gelungener und sehr gut besuchter Ball.

 

 

Sony RX100 Mk2 28mm | 1/40 Sek | f/1,8 | ISO 800 |

 

 

 

 

 

 


KW09/2019

Dieses ungewöhnliche Foto entstand während der Dekorationsmalerei für den Rosenball 2019 im Keller von Stift Viktring. Dieser groß angelegte Ball ist traditionell der Maturaball unserer Schülerinnen und Schüler.

Die Maturantinnen der 8E malten drei Tage lang, ganz im Geiste von Vincent van Gogh, die Sterne aus dem berühmten Gemälde „Die Sternennacht“ von 1889.

Der englische Titel dieses Bildes „The Starry Night“, wunderbar vertont von Don McLean, bildet heuer das wunderbare Motto des Rosenballs (allerdings nur „Starry Night“). Ein überaus stimmiges Vorhaben, das von allen Beteiligten mit Eifer mitgetragen wird und facettenreich die Messehalle als großartige Hommage an den bedeutenden Maler Vincent van Gogh verzaubert.

„Zufälligerweise“ wird hier vor einem mit den Händen gemalten Stern ein anderes, nicht minder berühmtes Stück Malerei zitiert.

Welches? Um Antwort wird gebeten.

 

 

Sony RX100 Mk2 28mm  | 1/250 Sek  |  f/1,8  |  ISO 400  |

 

 

 

 


KW08/2019

Von Stift Viktring nach St. Georgen am Längsee.

Die ganze Woche war ich mit meiner Gruppe der 6BE hier in St. Georgen auf unserer bildnerischen Projektwoche. Unter perfekten Bedingungen konnten wir uns von Montag bis Freitag mit dem mitgebrachten Zirbenholz bildhauerisch auseinandersetzen.

Im Foto sehen sie die Nord- oder Seeseite der Anlage, die als das älteste Kloster Kärnten gilt.

Gegründet wurde das Kloster kurz nach der Jahrtausendwende als Benediktinerinnenkloster. Obwohl die Stiftsmauern über 1000 Jahre auf dem Fundament haben, präsentiert sich Stift St. Georgen am Längsee heute in einem topmodernen Zustand.

Ausgebaut als Seminarhotel mit breitem Bildungs- und Erholungsangebot bildet das Stift nach wie vor das geistige und kulturelle Zentrum der Region.

 

Einen genaueren Arbeitsbericht von unserer Woche stelle ich demnächst hier ein.

 

 

Sony RX10 Mk1 24mm | 1/500 Sek | f/6,3 | ISO 400 |

 

 

 

 


KW07/2019

Im Winter ist vom Kanonenhofweg aus gesehen die gewaltige Dachfläche von Stift Viktring gut sichtbar.

Für ein gutes Foto ist das aber zu wenig.

Hunderte Male bin ich hier gefahren, aber die Lichtsituation heute war doch einzigartig. Glücklicherweise erwischten wir genau die letzten Sonnenstrahlen und die richtige Kamera war auch dabei. Sofort angehalten und die Tochter um die Ausführung gebeten.

Caroline fotografierte, heftig protestierend, genau formatfüllend und sauber parallel zum Bildrand. Gut gemacht.

Das Bild hat eine feste Komposition und ist durch die Position von Dachfläche, Turm und Waldschräge im Hintergrund spannend organisiert. Und die Beleuchtung des Daches ist einfach sensationell.

 

Ich kenne viele Fotos von Stift Viktring. Dieses Bild ist ein besonderes.

 

Sony RX10 Mk1 200mm | 1/400 Sek | f/4 | ISO 400 |

 

 

 

 

 

 


KW06/2019

Ausstellungseröffnung in der Stadtgalerie Klagenfurt.

Gezeigt werden Arbeiten des niederländischen Künstlers Jan Henderikse.

Seine wichtigste Schaffenszeit lag vermutlich in den 60-er Jahren und seit damals zählt er zu den bedeutendsten Künstlern der Niederlande. Innerhalb seiner Arbeit sind die Objekt- und Materialbilder besonders hervorzuheben.

„Ästhetik des Banalen“ oder „King of Trash“ - mit solchen oder ähnlichen Formulierungen

wurde und wird versucht, das Phänomen Henderikse zu umschreiben.

Auffallend für mich sind besonders zwei Aspekte, die in vielen seiner Arbeiten kennzeichnen:

Die enorme Menge an ähnlichen Objekten und damit eng verbunden, der beinahe zwanghaft

anmutende Drang zu Ordnung und Organisation.

Als Beispiel hierfür nenne ich die Korkenbilder, die US-Nummernschilder, die PET-Flaschen

und die Findlinge. Und auch die abgebildete Arbeit.

Im zweiten Raum präsentiert sich eine Form die entfernt an einen Heuballen erinnert.

Würfelförmig, ungefähr einen Kubikmeter groß und fein strukturiert. Rätselhaft. Bei genauerer Betrachtung enttarnt sich diese feine Struktur als Unmengen zarter Papierstreifen. Aber mehr noch:

Es sind lauter geschredderte und gepresste Dollarnoten. Millionen.

Diese sehenswerte Ausstellung mit dem Titel: "Verlockungen des Alltags" ist noch bis zum

28. April 2019 besuchbar.

 


KW05/2019

Winterliche Szenen am Schulweg.

Frisch verschneiter Wald ist ein wunderbar grafisches Motiv. Verkehrstafeln sind das eher selten.

Vielleicht macht die Gegenüberstellung diese Unterschiedlichkeit richtig spannend.

Im diesem Foto der Woche geht es um mehrere Kontraste, an erster Stelle vielleicht der Kontrast: Farbe-Nichtfarbe. Direkt unangenehm hebt sich das Blau der Tafel vom farblosen, fein strukturierten Wald ab.

Ist ja auch wichtig. Diese Tafeln sollen auch gesehen werden.

Der zweite Kontrast ist der Mengen- oder Quantitätskontrast. Viel Wald steht recht wenig Tafel gegenüber. Das erzeugt Spannung.

 

 

Sony RX100 Mk2 35mm | 1/500 Sek | f/5,6 | ISO 400 |

 

 

 

 

 

 

 

 


KW04/2019

Eislaufen in Klagenfurt-Teil 3:

Auf die Kufen, fertig, los!

Seit wenigen Tagen ist der Lendkanal wieder offiziell für den Eislaufbetrieb freigegeben und wird von den Schlittschuhläuferinnen und -läufern gerne angenommen.

Kaum eine Stadt verfügt über eine so weitläufige Eisbahn wie Klagenfurt.

Der Lendkanal, erbaut in der ersten Hälfte des 16. Jahrhundert um den früheren Stadtgraben mit Wasser zu versorgen, verbindet die Stadt mit dem nahe gelegenen Wörthersee. Bei einer Länge von etwas über vier Kilometern ergibt das schon eine ordentliche Wegstrecke.

Im zugegeben seltenen Idealfall könnten wir von der Klagenfurter Innenstadt bis nach Velden kufen.

Mein Standort für dieses sehr zentralperspektivische Foto war der Jergitschsteg. Um die Länge der Eislaufbahn zu unterstreichen, wählte ich den Fluchtpunkt ganz am oberen Bildrand, wo auch der Rizzisteg zu erkennen ist. Zusammen mit dem 24mm Objektiv konnte die Weite der Eislaufbahn abgebildet werden.

 

Sony RX10 24mm | 1/1250 Sek | f/5 | ISO 400 |

 

 

 

 


KW03/2019

Klagenfurt wird mitunter als die Eishockeyhauptstadt Österreichs bezeichnet.

Und tatsächlich ist es so, dass dieser Sport bei uns eine besondere Wertschätzung genießt und jede freie Eisfläche für die „Eishacklerei“ genutzt wird. Unsere Schule ist zum Beispiel perfekt „ausgestattet“ mit bespielbaren Eisflächen sind wir doch von drei Seiten mit Teichanlagen begrenzt.

Waren es in der Vorwoche die großen Vorbilder so steht das Foto dieser Woche für die schönen Stunden der Kufenflitzer am Eis, wo ein Paar Schuhe als Tor genügen und es nur Sieger gibt.

Eine Situation, die in Kärnten vielerorts anzufinden ist.

Gegen die tiefstehende Sonne fotografiert ergeben das schöne Schattenspiel und das Miteinander von Kirche und Eishockey ein feines Stimmungsbild in Schwarz-Weiß.

 

In diesen Minuten hat das Team der Eishockeyhauptstadt jenes der Bundeshauptstadt besiegt.

 

 

Sony RX100 Mk2  100mm  |  1/1250 Sek  |  f/11  |  ISO 400  |

 

 

 

 

 


KW02/2019

Zu Gast beim Match KAC gegen Zagreb.

Ein Spiel, das die Rotjacken sicher mit 6:0 gewinnen konnten. Allerdings muss an dieser Stelle gesagt werden, dass die Zagreber Mannschaft von schweren finanziellen und daher auch personellen Schwierigkeiten gebeutelt wird. Die Spannung im Vorfeld war dementsprechend gering, jedoch entwickelte sich das Spiel überraschend interessant und wurde von beiden Mannschaften sportlich überaus fair geführt.

Im Moment durchläuft unsere Mannschaft eine sehr erfolgreiche Saison, erkennbar nicht zuletzt daran, dass mehr Punkte als je zuvor erspielt werden konnten. Die Rotjacken lachen vom zweiten Tabellenplatz und sind ein ernstzunehmender Anwärter auf die diesjährige Meisterschaft.

Von unserem langjährigen Sitzplatz aus gelang mir dieses spannungsreiche Foto mit den beobachtenden

Spielern im Vordergrund. Vielleicht ist es der Kontrast zwischen Ruhe und Aktion, der den Reiz dieses Bildes ausmacht. Und wie so oft ist der richtige Augenblick entscheidend.

 

Sony RX100 Mk2 100mm   |   1/400 Sek   |   f/4,5  |   ISO 800   |

 

 

 

 


KW01/2019

Zu Besuch im MAK in Wien.

Angesagt war die wunderbare Ausstellung „Beauty“ von Stefan Sagmeister und Jessica Walsh.

Kurz gesagt geht es bei dieser Schau um die Lust am Schönen. In vielen, oftmals interaktiven Stationen wird unser Verhältnis zum Schönen hinterfragt. Dabei steht das Verhältnis zwischen Form und Funktion oftmals im Mittelpunkt der Überlegungen.

Das Motiv für das Foto der Woche hat mich in mehrerlei Hinsicht überrascht. Was nach Bällen aus Kunststoff aussieht sind in Wahrheit aufgepumpte Schweinsblasen, die getrocknet und einfach bemalt worden sind. Dieses Spielzeug aus Guatemala ist schön, ökologisch unbedenklich und stammt zudem vom Abfall der Fleischindustrie.

Und du kannst mitten hindurchgehen. Ein Mordsspaß, nicht nur für Kinder…einfach schön.

Um dem Zauber dieser Klein-Installation zu entsprechen, entschied ich mich für einen möglichst einfachen, natürlichen Bildausschnitt, bei dem ich vor allem versuchte, stürzende Linien weitestgehend zu vermeiden.

Die Ausstellung im MAK kann noch bis Ende März besucht werden.

 

Sony RX100 Mk2 28mm | 1/100 Sek | f/2,5 | ISO 800 |