Holzbildhauerei

Für die 6.Klasse im Bildnerischen

Schwerpunkt ist im Lehrplan eine Projektwoche vorgesehen.

Vom 18. bis zum 22. Februar war es dann für die 6BE vom BRG Viktring soweit.

Seit Jahren ist mir das Seeatelier in Stift St.Georgen am Längsee ein liebgewordener Ort,

wo Stimmung, Verpflegung und Infrastruktur perfekt unseren Bedürfnissen entsprechen.

Gearbeitet wurde auch heuer mit Zirbenholz in klassischer Bildhauermanier. Obwohl die Messer

auf gute Schärfe geschliffen waren, gab es zum Glück keine ernsthaften Verletzungen.

Jeder Tag wurde tief erlebt, die Arbeit ging gut voran, aber leider war diese

besondere Zeit viel zu schnell wieder vorbei.

In Erinnerung wird sie uns allerdings noch lange bleiben.

 


Wandgestaltung für die HTL-Lastenstraße, Klagenfurt, 5E und 7E/BRG Viktring

Seit Jahren gibt es immer wieder interessante Kooperationen mit den Kollegen der HTL Lastenstraße. Kurz vor den Weihnachtsferien hat sich seitens der HTL der Wunsch nach zwei großformatigen Wandmalereien ergeben. Nach eingehenden Beratungen fixierten wir den Projekttag und fortan lief alles wie am Schnürchen. Die Tafeln wurden am Donnerstag, den 11. Jänner angeliefert, am Freitag grundierte die 5E Klasse die Tafeln beidseitig und am Montag malte die 7E die vorbereiteten Motive.

Die Abholung erfolgte am Dienstagvormittag wiederum durch die HTL.

An dieser Stelle darf ich mich bei den beiden HTL-Kollegen FOL Ing. BEd Günther Auer und FOL Ing. BEd Andreas Albel herzlich bedanken.

Dargestellt sind zwei engagierte Projekte einer nachhaltigen Energienutzung durch Solarpanele.

Beide Systeme stehen tatsächlich vor dem Eingang der HTL. In der Eingangshalle sind die beiden "Schaltzentralen" an den Wänden montiert. Damit die Zugehörigkeit optisch dargestellt werden kann, malten wir sozusagen die jeweils entsprechende Umgebung.

Das Carport wurde mit  geometrischen Formen in vielen Grüntönen und der Sonne links oben

umgeben, die Solarblume steht inmitten vieler Sonnenblumen. Die Malerei auserhalb der technischen Apparaturen wurde bewust wenig konkret ausgeführt um den notwenigen Kontrast zu erhalten.



Fotogramme,  7E / BRG Viktring

Viele Jahre sind vergangen, als ich zum letzten Mal mit Schülerinnen und Schülern diese unvergleichliche Stimmung in einer Dunkelkammer erlebt habe.

Der Grund dafür ist leicht auszumachen: Dem allgemeinen Trend hin zur digitalen Fotografie folgend, haben wir die analoge Fotoarbeit einfach links liegen gelassen.

Nach Aufhebung der Hausschuhpflicht erfolgte der Umbau der Garderobe in ein digitales Fotolabor im Jahre 2009 und die damals schon sehr selten benutzte Dunkelkammer im Nebenraum verwandelte sich zwei Jahre später in ein Fotostudio.

 

Und dann die Begegnung in Wien (KW50/2017)

 

 

 

 

Gestaltete Fotogramme im Format 40 x 50 cm waren das Ziel. Die meisten der Schülerinnen

sammelten verschiedene Dinge die vermutlich für Fotogramme geeignet sind.

In diesem interessanten Verfahren werden diese mitgebrachten Dinge auf das unbelichtete Fotopapier gelegt und kurz dem Licht des Vergrößerers ausgesetzt. Bereiche auf dem Papier, die kein Licht erhalten, bleiben demnach weiß weil sie nicht belichtet werden konnten. Freie Stellen verfärben sich demnach schwarz. Dazwischen liegt das Universum der Fotogramme.

Am 11. Dezember 2017 war es soweit. Die ersten drei Stunden an diesem Montag vergingen diesmal besonders schnell.

Die entstandenen Arbeiten wurden im Rahmen der Semesterausstellung 2017 präsentiert.



Radierung,  6E / BRG Viktring

Der folgende Text von Franz Kafka mit dem Titel “Gibs auf“ aus dem Jahr 1922,

bildete die Grundlage für eine grafische Auseinandersetzung:

 

Es war sehr früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. Als ich eine

Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich daß schon viel später war als ich geglaubt hatte,

ich mußte mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung ließ mich im Weg unsicher werden,

ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe,

ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. Er lächelte und sagte: ‚Von mir willst Du den Weg erfahren?‘

‚Ja‘ sagte ich ‚da ich ihn selbst nicht finden kann‘ ‚Gibs auf, gibs auf‘ sagte er und wandte sich mit einem

großen Schwunge ab, so wie Leute, die mit ihrem Lachen allein sein wollen.

 

Die bildnerischen Interpretationen wurden als reine Strichätzung ausgeführt.

BRG Viktring , Ende Mai 2017 


Kopf und Figur - Bildnerische Schwerpunktwoche mit der 4E / BRG Viktring

Vom 8. bis zum 12. Mai 2017 waren Frau Prof. Brunner und ich wieder zu Gast im Werkhof Bistrica.

Zwei Themen hatten wir für unsere Schülerinnen und Schüler vorbereitet: Einen Januskopf aus Knetbeton

und eine Marionette als Alter Ego.

Beide Themen wurden leidenschaftlich von den Schülerinnen und Schülern bearbeitet und

innerhalb dieser Woche auch fertiggestellt.

Der nachfolgende Bilderbogen soll von dieser besonderen Woche erzählen.