Die Möll

„Vor der beeindruckenden Kulisse der hohen Tauern, am Fuße

des Großglockners, entspringt aus der Gletscherzunge der Pasterze die Möll.

Zwischen Zwei- und Dreitausendern schlängelt sie sich glitzernd durch ihr enges

Tal und vereint sich nach 65 km bei Möllbrücke mit der Drau.“


So beschrieb in aller Kürze Friedrich Tomasin die Möll und das Mölltal.

Ich muss gestehen, dass ich bei meinem ersten Besuch ganz ohne Zweifel die  Berge und den

Fluss bewundert habe, aber gestaunt habe ich ob der zahlreichen Stromverspannungen,

die das Tal durchziehen.

Grafisch und fotografisch allerdings sehr interessant…

Inzwischen war ich öfters im Mölltal zu Gast und praktisch ausnahmslos erlebte ich

Fliegenfischen vom Allerfeinsten.

Konkret spreche ich im Folgenden vom KELAG-Revier stromauf und stromab der Ortschaft Obervellach.

Die Revierlänge beträgt satte 18 km, beidufrig und 4 km im Teuchlbach. Nachdem nur eine begrenzte Lizenzausgabe stattfindet ist man auf dieser Strecke meistens den ganzen Tag alleine unterwegs.

Nur einmal in all den Jahren hatte ich eine Begegnung mit einem Fliegenfischerkollegen.

Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Möll einem gewaltigen Schwellbetrieb unterliegt.

Innerhalb kürzester Zeit kann der Wasserstand um rund 40 cm ansteigen!

Immer wieder weisen Tafeln in mehreren Sprachen auf diesen gefährlichen Umstand hin.

Die nachfolgenden Fotos sind alle an einem einzigen Tag, dem 28. August 2016, aufgenommen worden. Die Möll zeigt sich glasklar, die Berge sind zum Greifen nah und vereinzelt erkenne ich zarte Steigringe in den ruhigeren Streckenabschnitten.

Bevorzugt fische ich hier mit der Helios ZG Klasse 6 in 9 Fuß oder mit der Gesplissten (Langer & Langer, Mod. "Privat", 2,44, #5).  Es gelang der Fang mehrerer Äschen, die allerdings ganzjährig geschont sind sowie einiger Bach- und Regenbogenforellen wobei eine BF entnommen wurde.

 

Es bleibt mir nur zu hoffen, dass sich auch heuer eine ähnlich gute Fischerei ergeben wird.

Berichte werden folgen.